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Enya - Und die weißen Nebel von Manderley Castle



Enya - irische Sängerin mit viel Gefühl


Zwischen den Wicklow Mountains auf der einen und der irischen See auf der anderen Seite findet man in der Ortschaft Killiney, etwas südlich der Hauptstadt Dublin ein Schloß namens Manderley Castle (früher Ayesha Castle). Von hohen Schutzmauern umgeben, verströmt es mit seiner gotisch inspirierten Architektur, den zahlreichen Zinnen und Türmen jenen wehrhaften Charme, dem Eithne Patricia Ní Bhraonáin sofort erlag als sie ihn spürte.



Schloss Manderley Castle




Man kennt sie besser als Sängerin Enya, von ihrem Hang zum Mystischen hat man schon gehört. Seit Jahren nennt Enya das irische Schloß ihr stolzes Heim. Dort lebt sie abgeschieden und feilt mit Ausdauer an ihren romantischen Träumereien. Dann sitzt die 48-jährige Musikerin an ihrem Piano vor einem weißen Blatt Papier, blickt durch die diesige Luft auf wolkenverhangene Berge und wartet auf eine Inspiration, eine Melodie, ein Motiv.

Sie vergisst die Welt


Und so wie Enya dabei stets die Welt vergisst, vergaß die Welt auch sie. Die Zeit verging und fast kam es einem vor, als sei Enya für immer in den Nebeln von Killiney verschwunden. Doch am 11. September, als die Zeit vorübergehend zum Stillstand kam, lichteten sie sich plötzlich, während das ferne New York im Staub versank.


Wahrscheinlich war es nur ein Zufall, das ein amerikanischer Nachrichtensender auf die Idee kam, die Bilder vom Anschlag auf das World Trade Center mit Enyas "Only Time" zu unterlegen, doch es war ein Zufall mit Folgen; fast weltweit wurde die Idee aufgenommen. Und wer Ohren hatte, ihren Gesang zu verstehen, konnte sie fragen hören, wohin das alles führen werde. Warum das alles !


Enya - die stille Sängerin


Was kurz nach dem 11. September noch nicht absehbar war: Es führte zu dem unwahrscheinlichsten Comeback der letzten Jahre, einem Comeback, das nach strengen Gesichtspunkten nicht einmal ein Comeback war. Denn eigentlich war Enya nie fort. Sie war zwar da, war aber andererseits nicht präsent.



Enya am Klavier




Während sie im Verborgenen an ihrem Liedgut werkelte, verlief auch ihre Karriere überaus diskret. Das Enya 1988 wegen ihres Single-Hits "Orinoco Flow" von ihrem Album "Watermark" acht Millionen Einheiten absetzen konnte, mag vielleicht nicht überraschen. Doch das sie 1991, als man schon meinte, sie sei in irgendeiner Versenkung verschwunden, für den Nachfolger "Sherpherd Moons" in 18 Ländern 38-mal mit Platin ausgezeichnet wurde und zuzüglich ihrer Alben "The Memory Of Trees", "Paint The Sky With Stars" und ihres jüngsten Werks "A Day Without Rain" bis heute mehr als 70 Millionen Platten verkauft hat, verwundert dann doch.

Immerhin kann sie mit ihren Verkaufszahlen problemlos mit Stars wie Madonna, Tina Turner oder Whitney Houston mithalten. Mit dem Unterschied, das Enya in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht existiert. Sie verursacht keine Skandale, gibt kaum Interviews, führt kein interessantes Leben, tritt selten auf.


Enya - unscheinbarer Superstar


Sie ist der denkbar unscheinbarste Superstar unter der Sonne. Sie existiert nur in den Plattenschränken ihrer offenbar ausgesucht treuen Fans.

Tatsächlich ist Enya ein strikt auf Abschottung bedachtes 3-Mann-Unternehmen. Dabei ist sie selbst für die Melodien zuständig, der Produzent Nick Ryan für die Instrumentierung und Sounddesign sowie dessen Frau Roma Ryan für die Texte. Meist wird Roma Ryan erst spät in den Produktionsprozess einbezogen, so das sie sich von den fast fertigen Songs inspirieren lassen kann.


Enya - Leben für die Musik


Enya - mystische Songinhalte mit grandiosen Klangwelten


Die Musik und die Texte bilden bei Enya eine starke Einheit und machen wahrscheinlich auch den Erfolg ihrer Songs aus. Ihre Lieder fließen und bilden einen Klangteppich. Ihr fällt meist Lanschaftliches ein: rauschende Wälder, brandende Wellen und Winde, die von hier nach dort wehen und mitunter auch zurück. In der Regel soll das bedeuten, das die Welt groß ist und der Mensch klein, und das man nur selten weiß wie es kommt. Wie es heißt, verstehen sich Enya und die Ryans blind. Einflüsse von außen lehnt man entschieden ab. Sie könnten vom Wesentlichen ablenken.


Enya - Musik zum Entspannen und Wohlfühlen


Die Lieder von Enya zeichen sich durch eine Fülle von Farben und Tönen aus, die es dem Zuhörer ermöglichen sich vollends gehen zu lassen, einzutauchen in ihre grandiosen Klangteppiche. Außenstehenden zu erklären was Einem so an den Musikstücken Enyas gefällt, das fällt wirklich manchmal schwer und es bedarf sicherlich etwas Gewöhnung und einer Ader für diese Art von Musik um Enyas Sprache zu verstehen und mit ihr im Gleichklang durch Raum und Zeit zu schweben.



Enya mit Notenbuch




Ihre Musik war zu Beginn ihrer Karriere 1988 sicherlich etwas Außergewöhnliches und abweichend vom damaligen Musikgeschmack auch etwas völlig Neues. Man gab ihr trotz ihres damaligen Erfolges kaum Chanchen auf eine weitere Fortsetzung ihrer musikalischen Laufbahn mit dieser Art von Musik. Doch sie hat es bis heute den Musikkritikern gezeigt, das sie ihre Fans und ihr Publikum hat, die diesem Musikstil über die Jahre hinweg die Treue gehalten haben. Ja sie konnte sogar neue Anhänger Anfang des neuen Jahrtausends dazugewinnen. Obwohl sich ihre Art von Musik schwer einordnen läßt könnte man sie wohl wahrscheinlich in die NEW-AGE Richtung klassifizieren.


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